«Sich an den neuen Realitäten orientieren» (Abstimmung zum «Zivildienstgesetz» vom 14. Juni 2026)
Nach dem Ende des «Kalten Krieges 1991», hing der Himmel zeitweise voller Geigen und Friedenstauben. Aufgrund einer gewissen Blauäugigkeit glaubte man, dass zumindest in Europa Kriege ein Relikt der Vergangenheit sind. Aufgrund dieser euphorischen Stimmung wurde auch in der Schweiz, die Armee massiv zurückgefahren und der Zivildienst grosszügig ausgebaut. Jungen Männern darf man es deshalb nicht verübeln, dass sie den Zivildienst dem weniger attraktiven Militärdienst vorziehen.

In der Armee werden Soldaten an Waffen ausgebildet, welche im Ernstfall logischerweise auch eingesetzt werden. Dass die Welt spätestens seit 2022 unsicherer geworden ist, zeigen Kriege in der Ukraine und im «Nahen Osten». In den USA regiert mit Donald Trump zudem ein unberechenbarer Hooligan, welcher kaum mehr ernst genommen wird. Einflussreiche Länder Westeuropas wie Grossbritannien, Frankreich und Deutschland, sind schwach und von politischen Krisen geschüttelt.
Darum muss sich die Schweiz, auf ihre Stärken konzentrieren und ihre Hausaufgaben machen. Nebst dem Zivildienst sind auch Armee und Zivilschutz, von grosser Wichtigkeit. Auch bei Naturkatastrophen in der Schweiz, leisten Armee und Zivilschutz unverzichtbare Einsätze. Momentan ist der Zivildienst zu attraktiv, darum braucht es Korrekturen um die Anzahl der Armeeangehörigen zu erhöhen. Das revidierte «Zivildienstgesetz» orientiert sich, an diesen neuen Realitäten. Aus Überzeugung stimme ich JA.
SVP Sense
