Finanzielle Konsequenzen zum Senslerbad Plaffeien
Oberamtmann Manfred Raemy äussert sich in den FN vom 2.Mai 2026, dass sich die Sensler Gemeinden das Bad leisten können, wenn sie wollen.

Ist sich Herr Raemy bewusst, welch’ grosse finanzielle Belastung ein dermassen teures Bad für Plaffeien bedeutet?
Die Gemeinde Plaffeien verpflichtet sich, eine allfällige jährliche Defizitgarantie von Fr. 200’000.00 zu übernehmen. Wir wissen, dass die allermeisten Bäder jährlich viel höhere Verluste ausweisen.
Die Oberlandgemeinden müssten sich Jahr für Jahr an den Betriebskosten von fast Fr. 100’000.00 beteiligen. Der Anteil von Plaffeien wäre jährlich Fr. 37’000.00.
Plaffeien hat von 126 Kantonsgemeinden mit 92 Rappen den neunthöchsten Steuerfuss. Ganz bestimmt wird Plaffeien bei den anstehenden kostspieligen Projekten den Steuerfuss in einigen Jahren stark erhöhen müssen.
Neben den hohen Investitionskosten für das Bad würde nach 10 – 20 Jahren auch noch eine sehr teure Sanierung folgen.
Wie lief es mit den Bädern in Sumiswald und Beatenberg? Wegen viel zu hohen Sanierungskosten mussten diese Bäder in den Jahren 2022 und 2025 geschlossen werden.
Wer käme in Plaffeien für die Bad-Sanierungskosten auf? Die Steuerzahler dürfen sich heute schon freuen.
Wollen wir der nächsten Generation ein Sportbad bauen und einen Schuldenberg hinterlassen? Ich bin sehr besorgt und werde deshalb am 14. Juni beim Sport- und Freizeitbad NEIN stimmen.
SVP Sense
