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Medienmitteilung

Parolen der SVP-Sense für die Abstimmungen vom 14. Juni 2026

An ihrer gutbesuchten DV (Delegiertenversammlung) in Garmiswil b. Düdingen, fasste die SVP- Sense ihre Parolen für die Abstimmungsvorlagen vom 14. Juni 2026.  Das «Sensler Sport und Freizeitbad» wird abgelehnt. Bei den «Eidg. Vorlagen» folgt die SVP den Empfehlungen der Kantonalpartei.

NEIN zum «Sensler Sport und Freizeitbad»
Das Sense-Oberland mit dem Schwarzseegebiet ist das Juwel von Deutschfreiburg. Dieses Naherholungsgebiet ist bekannt für Wintersport und sonstige Freizeitaktivitäten. Um den Tourismus weiterhin zu gewährleisten sind die Gemeinden auch aus Eigeninteresse bereit, in die Erneuerung der Kaisereggbahnen zu investieren. Die SVP-Sense beurteilt hingegen das «Sport und Freizeitbad» in Plaffeien als zu teuer und nicht nachhaltig. Die Schulen haben in der näheren Umgebung genügend Alternativen, um den Kindern Schwimmunterricht zu geben.

Wie andere Bäder würde auch das «Sport und Freizeitbad» in Plaffeien Defizite erwirtschaften, welche die Gemeinden übernehmen müssten. Die SVP kritisiert, dass der Vorstand des «Mehrzweckverbandes-Sense» den Bau des Freizeitbades unterstützt, trotz der Ablehnung durch die Delegiertenversammlung. Die Partei findet es respektlos, dass das Komitee der Gegnerschaft im Abstimmungsbüchlein keine Plattform erhält. Die Delegierten befürchteten, dass den Gemeinden bei immer mehr regionalen finanziellen Verpflichtungen, Geld für eigene Projekte fehlt. Nach einer interessanten Diskussion, wurde einstimmig die NEIN-Parole gefasst.

JA zur «Nachhaltigkeitsinitiative»
Seit dem Inkrafttreten Personenfreizügigkeit mit der EU 2002, ist die Bevölkerung der Schweiz massiv auf über 9 Millionen angestiegen. Die SVP-Sense ist erstaunt, dass trotz dieser Einwanderung ständig von Fachkräftemangel gesprochen wird. Offenbar wandern die falschen Personen ein, welche kaum zur Wertschöpfung unserer Volkswirtschaft beitragen. Wer in die Schweiz kommt benötigt Wohnraum, muss die Kinder einschulen und bedarf auch sonstiger Infrastruktur. Somit muss zwangsläufig bei vermehrter Einwanderung, fruchtbares landwirtschaftliches Kulturland überbaut werden und die bestehende Infrastruktur massiv ausgebaut werden.

Die Schweiz ist seit dem Anstieg der Zuwanderung, krimineller und unsicherer geworden. Die Mehrheit der Insassen in Gefängnissen, sind klar mehrheitlich Ausländer. In Schulen verlangen muslimische Eltern für ihre Kinder Sonderrechte, welche vielfach aus falscher Toleranz auch gewährt werden. Die «Nachhaltigkeitsinitiative» ist das geeignete Mittel, um die Auswirkungen dieser unkontrollierten Zuwanderung zu korrigieren. Die «Nachhaltigkeitsinitiative» ermöglicht weiterhin, dass jährlich ca. 40 000 Personen einwandern können. Nach einer kurzen Debatte wurde einstimmig, die JA-Parole gefasst.

JA zur «Änderung des Zivildienstgesetzes»
In der Schweiz ist die «Allgemeine Wehpflicht» immer noch in der Bundesverfassung verankert, stellt die SVP-Sense fest. Dieser Grundsatz wurde seit dem Ende des «Kalten Krieges 1991» sträflich vernachlässigt. Man glaubte es gäbe nie mehr Krieg und die Armee, wurde zurückgefahren und der Zivildienst ausgebaut. Es erstaunt eigentlich nicht, dass jährlich gut     7 000 junge Männer, den Zivildienst dem weniger attraktiven Militärdienst vorziehen. Kriege in der Ukraine und im «Nahen Osten» zeigen, dass die Welt unsicherer und unberechenbarer geworden ist.

Auch in Europa können in Zukunft Kriege, leider nicht mehr ausgeschlossen werden. Es braucht Soldaten welche notfalls auch in der Lage sind, mit der Waffe in der Hand unsere Freiheit zu verteidigen. Aufgrund der heutigen Situation ist es dringend notwendig, das Zivildienstgesetz zu revidieren. Mit dieser Massnahme kann die Armee spätesten bis 2030, ihren Sollbestand wieder erreichen. Zivildienst ist zwar immer noch möglich, jedoch unter strengeren Bedingungen. Nach einer kurzen Diskussion beschossen die Delegierten einstimmig die JA-Parole.

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