SVP-Sense, Stellungnahme FN: «Die Landwirtschaft unternimmt viel fürs Klima»
Die Schweizerische Volkspartei (SVP) hat zu keiner Zeit bestritten, dass es einen Klimawandel gibt. Letzten Sommer war es zu nass und das Wasser verursachte zahlreiche Schäden und Katastrophen. In diesem Jahr ist es viel zu heiss und zu trocken, dass es Ernteausfälle gibt, Tiere geschlachtet oder Futter zugekauft werden muss. Für die Bauernfamilien ist es nicht immer einfach, auf rasch wechselnde Herausforderungen, welche der Klimawandel mit sich bringt, mit nachhaltigen Massnahmen zu reagieren. Auch ein wilder Aktivismus mit einer Flut von neuen Gesetzen, kann den Klimawandel leider nicht stoppen.

In Leserbriefen und Stellungsnahmen wird der SVP und der Bauernschaft vorgeworfen, man unternehme viel zu wenig gegen den Klimawandel. Man boykottiere sogar in den Parlamenten und in Volksabstimmungen, geeignete Massnahmen, wird von linksgrünen Kreisen argumentiert. Initiativen und Projekte, welche von linksgrünen Parteien lanciert wurden, hätten jedoch eine reine Biotop- und Heckenpflegelandwirtschaft zur Folge, welche die Produktion von unseren Lebensmitteln reduzieren und Importe fördern würde.
Die Aufgabe der Landwirtschaft besteht in erster Linie darin, gesunde bezahlbare Nahrungsmittel für die Bevölkerung in ihrem Land zu produzieren. Auch die Versorgung der Bevölkerung und Landwirtschaft mit gesundem Wasser zu sichern, hat immer mehr hohe Priorität für unser Gemeinwesen. Eine sichere Wasserversorgung muss möglichst, regional koordiniert werden. So sind alle Bauernfamilien, Private und Gemeinden gefordert, koordinierte oder eigene Wege für die Verbesserung der Ressourcen-Nutzung zu suchen.
Auch die Pflege des Waldes in den Bergen und das Verhindern der Vergandung der Alpweiden durch die Landwirte, trägt viel zum Verhindern von Naturkatastrophen bei. Um in unseren Bergen Alpweiden und Wälder zu bewirtschaften, braucht es auch geeignete Zufahrten. So könnten für gewisse Arbeiten, die Einsätze teurer Helikopter reduziert werden. Der Bau von einfachen Zufahrtswegen zu Alpen, wird auch gerne von Naturschutzorganisationen bekämpft.
Zur Sicherstellung der Wasserversorgung der Landwirtschaft, sollten auch bürokratische Hürden abgebaut werden. Will ein Landwirt zur Wasserversorgung an einem Bach beispielsweise eine Wasserzisterne bauen, gibt es mit hoher Wahrscheinlichkeit einen jahrelangen Rechtsstreit, ausgelöst durch Naturschutzorganisationen.
Mit dem Anbau resistenterer Pflanzen gegenüber Dürren, Optimierung der Wasserversorgung und Anpassung der Tierbestände, leistet die Landwirtschaft bereits heute einen wichtigen Beitrag gegen den Klimawandel. Auch der Einsatz von Pestiziden und Dünger wurde in der schweizerischen Landwirtschaft den letzten Jahren, massiv reduziert. Leider wird dieser Sachverhalt noch zu wenig wahrgenommen. Auch bei Neubauten in der Landwirtschaft wird vermehrt, dem Klimawandel Rechnung getragen.
Jede Bürgerin und jeder Bürger in der Schweiz kann mit seinem persönlichen Verhalten, einen Beitrag zur Erhaltung unserer schönen und intakten Natur beisteuern. Ist es fair und angebracht, zuerst auf die anderen zu zeigen und deren Möglichkeiten zu propagieren ? Nein ! Alle sollen zuerst bei sich selbst anfangen.
SVP Sense
