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Editorial

«Die Gegnerinnen und Gegner respektieren», NEIN zum «Sensler Sport und Freizeitbad»

Am 14. Juni 2026 stimmen wir nebst dem «Sport und Freizeitbad» Plaffeien, auch über zwei «Eidgenössische Vorlagen» ab. Aus Fairness wird in jedem Abstimmungsbüchlein beiden Seiten, immer eine Plattform gegeben. Was auf eidgenössischer und kantonaler Ebene gängige Praxis ist, sollte auch bei einer Bezirksabstimmung selbstverständlich sein. Zum geplanten «Sport und Freizeitbad» existiert eine sichtbare Opposition quer durch die Bevölkerung, welche man respektieren und nicht ignorieren sollte.

Niemand fährt ins Sense-Oberland zum Besuch eines Freizeitbades, sondern wegen dem Schwarzsee mit der vielfältigen voralpinen Berglandschaft. Der traditionelle Wintersport und diverse Freizeitaktivitäten draussen in der Natur, sind die wahren Bedürftnisse in diesem schönen Naherholungsgebiet. Kaum werden Schulen im mittleren unteren Sensebezirk zum Schwimmunterricht nach Plaffeien fahren, da es in der näheren Umgebung genügend Alternativen gibt.

Schweizweit erwirtschaften viele Bäder Defizite, welches die Gemeinden übernehmen müssen. Warum sollte dies beim «Sport und Freizeitbad», total anders sein ?? Die Gemeinden sind gewillt im Sense-Oberland, sinnvolle Freizeitinfrastruktur wie der Erneuerung der Kaisereggbahnen mitzufinanzieren. Müssen sich Sensler-Gemeinden finanziell an zu vielen regionalen Projekten beteiligen, fehlt ihnen plötzlich das Geld für eigene Investitionen. Darum werde ich beim «Sport und Freizeitbad» NEIN stimmen.

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